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Öffentliche Tagung in der Lukas Klinik / Vielfältige Krebsbehandlung

Arlesheim (ots) - Am 24. März fand in Arlesheim zum ersten Mal der
Lukas Klinik Tag statt - mit Referaten und einem Podiumsgespräch am
Morgen und mit Workshops am Nachmittag. Thema war die
Krebserkrankung, auf deren Behandlung die Lukas Klinik seit 46 Jahren
spezialisiert ist. Mit über 200 Teilnehmenden - vor allem Betroffene
und Angehörige - war der Anlass ausgebucht.

Nach einem bewegenden Auftakt durch die Pianistin Ivona
Suma-Solonkova folgte ein Einstieg in die aktuelle Wissenschaft:
«Aktuelles zur Therapie gynäkologischer Tumore und des
Mammakarzinoms», so der Titel des halbstündigen Referats von Edward
Wight, Leiter der Abteilung Gynäkologie und gynäkologische Onkologie
der Frauenklinik des Universitätsspitals Basel. Wie erfolgreich sind
schulmedizinische Therapien und Massnahmen im Bereich der
verbreiteten Tumorerkrankungen von Frauen? Welche Bedeutung haben die
Erkennungsstadien? - lauteten zwei Kernthemen. Tatsächlich zeichnen
sich in der Krebsbekämpfung der letzten 10 bis 20 Jahre Erfolge ab,
beispielsweise bei der Bekämpfung von Brustkrebs, wo die Mortalität
seit 1990 um bis zu 25 Prozent abgenommen hat.

Das zweite Referat von H.-Richard Heiligtag, leitendem Arzt an der
Lukas Klinik, galt der «Anthroposophischen Krebstherapie heute».
Seine Kernaussagen: Die Naturwissenschaft trägt viel bei zur
Verbesserung der Lebenschancen, genaue Befunde und die Zusammenarbeit
mit der Schulmedizin sind wichtig. Sie gehören zu den Säulen, mit
denen die anthroposophische Medizin arbeitet. Darüber hinaus verfügt
die Lukas Klinik über weitere Behandlungsmöglichkeiten, die
individuell abgestimmt werden. Neben der breit erforschten
Misteltherapie sind dies insbesondere die künstlerischen Therapien,
die den ganzen Menschen ansprechen und die Selbstheilungskräfte
aktivieren. Beide Ärzte berichteten von der guten Zusammenarbeit
zwischen ihren Kliniken und stellten sich in einer kurzen Runde den
Fragen aus dem Publikum.

In einem Podiumsgespräch mit vier Frauen, das die Journalistin
Cornelia Kazis unter den Titel «Leben mit der Diagnose Krebs - Frauen
erzählen» stellte, zeigten sich die Einschnitte, die eine
Krebserkrankung mit sich bringt: die Angst vor dem Spiegel, die
Veränderungen für Angehörige, das Entdecken eines neuen Lebens, wenn
die Chemotherapien überstanden sind und die Heilung beginnt.

Nach einem feinen Stehlunch aus der Klinkküche und anregenden
Gesprächen unter den Teilnehmenden folgte der Nachmittag mit 24
Workshops zu praktischen, therapeutischen, wissenschaftlichen Themen
oder mit einer Besichtigung des Herstellungsortes von Iscador®. Sie
waren alle sehr gut besucht. Dass die Mistel eine aussergewöhnliche
Pflanze ist, erläuterte der Biologe und Hiscia-Mitarbeiter Hartmut
Ramm mit originellen Aspekten aus Mythologie und Pharmazeutik. Im
Schlusswort freute sich Christoph von Dach, Pflegedienstleiter der
Lukas Klinik und Moderator des Klinik Tags, über den Erfolg und über
die Echos der Teilnehmenden, die ihm gezeigt hatten, dass der Tag
einem grossen Bedürfnis entsprach: «Unser Ziel, das breite Spektrum
aktueller Themen der Krebserkrankung auf lebendige Art zu beleuchten
und die Behandlungsmethoden einem breiten Publikum näher zu bringen,
haben wir erreicht. Gut angekommen ist auch das persönliche
Engagement der Mitarbeitenden unserer Klinik, das dem Anlass eine
besonderen Rahmen gab.» Jetzt schon steht fest: Im nächsten Jahr wird
der Lukas Klinik Tag erneut durchgeführt.

Kontakt:
Christoph von Dach, Pflegedienstleiter
Mitglied der Klinikleitung und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit
an der Lukas Klinik
Tel.: +41/61/706'71'37
E-Mail: c.vondach@lukasklinik.ch

Lukas Klinik
Zentrum für integrative Tumortherapie und Supportive Care
Brachmattstrasse 19
CH-4144 Arlesheim
Tel.: +41/61/706'71'71
Internet: www.lukasklinik.ch

Original-Artikel:
http://www.presseportal.ch/de/pm/100020509/100621919/lukas_klinik/api

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